Asbest

Asbestose

Die Asbestose ist eine Staublungenkrankheit, welche durch Einwirkung von Asbeststaub über längere Zeit in hohen Konzentrationen verursacht wird. Sie zeichnet sich durch eine fortschreitende Bindegewebsvermehrung in der Lunge aus und bewirkt auch nach Expositionsbeendigung zunehmende Atemnot, Lungenfunktionsstörungen und in schweren Fällen Ateminvalidität. Diese Fibrose genannte Vernarbung ist irreversibel und es lassen sich höchstens die daraus entstehenden Komplikationen behandeln.

An Asbestose leidende Patienten erkranken mehr als doppelt so häufig an bösartigen Lungentumoren.

Hohe und langjährige, zur Asbestose führende Asbeststaubbelastungen waren vor allem in den 50er bis 70er Jahren häufig. Der Suva werden heute nur noch wenige Asbestoseerkrankungen pro Jahr gemeldet. Der Grund liegt in den seit Anfang der 80er Jahre verbesserten Arbeitsplatzbedingungen sowie in der Aufgabe der Spritzasbest-Isolierung seit 1975/1976.

Die Asbestose wurde von der Suva erstmals 1939 als Berufskrankheit anerkannt.


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